Landesanstalt für Altlastenfreistellung

Investieren

Industriell oder gewerblich genutzte Altstandorte bieten häufig Standortvorteile, die für Investoren interessant sind. Durch Investitionen auf einem Altstandort werden grundsätzlich die Voraussetzungen für die "Altlastenfreistellung" erfüllt, die dazu dient, die aus Boden- oder Grundwasserverunreinigungen resultierenden Investitionshemmnisse zu beseitigen.

Praktisch bedeutet das, dass Altlastensanierungskosten, die bei der Revitalisierung eines industriellen Altstandortes anfallen, vom Land Sachsen-Anhalt ganz oder teilweise refinanziert werden.

Voraussetzungen für die Refinanzierung sind:

  • die Zusage von Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen,
  • ein flurstücksbezogener Erstantrag für die Altlastenfreistellung,
  • vor 1990 entstandene Boden- oder Grundwasserkontaminationen.

Für eine effiziente Bearbeitung sollten Investoren bereits vor dem Kauf von Grundstücken mit der LAF in Kontakt treten, um die Voraussetzungen der Altlastenfreistellung zu prüfen und einen sog. "Freistellungsbescheid" zu beantragen. Im Freistellungsbescheid werden die Voraussetzungen für die Durchführung und Refinanzierung von Altlastensanierungsmaßnahmen geregelt.

Neben der Wirtschaftsförderung ist die Altlastenfreistellung ein wesentliches Instrumentarium bei der Realisierung von Investitionsvorhaben.