Auftakt für den regionalen Austausch zur „POP“-Sanierung
Magdeburg, 25.11.2025 – Im Rahmen des Interreg-Projekts NATUREM fand am 25. November 2025 in den Räumlichkeiten der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) in Magdeburg das 1. Stakeholder Meeting statt. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch regionaler Akteure zu Herausforderungen und Lösungsansätzen im Umgang mit persistenten organischen Schadstoffen (POPs). Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt LINDANET engagieren sich die LAF und das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt als Projektpartner im Nachfolgeprojekt NATUREM.
An dem ersten Stakeholder Meeting nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus den betroffenen Landkreisen, aus der Forschung sowie aus den zuständigen Fachbehörden des Landes teil. Ziel des Projekts ist es, den europaweiten Austausch von Strategien und praktischen Erfahrungen zu naturbasierten Sanierungslösungen bei POP-Kontaminationen zu stärken und die gewonnenen Erkenntnisse für die regionale Praxis nutzbar zu machen. In diesem Zusammenhang bringt NATUREM regionale und überregionale Akteure zusammen und fördert den fachlichen Dialog zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis.
Im Rahmen des Treffens wurde das Projekt NATUREM mit seinen Zielen und Projektpartnern vorgestellt. Zudem wurden Ergebnisse aus Altuntersuchungen zur Verwertung von Grasaufwuchs in der Muldeaue präsentiert und Einblicke in den HORIZON-Antrag „LiSSiCoRe“ gegeben. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem fachlichen Austausch zur Nutzung und Verwertung von Biomasse. Abschließend diskutierten die Teilnehmenden gemeinsame Anforderungen, Perspektiven und das weitere Vorgehen zur Entwicklung nachhaltiger, naturbasierter Sanierungsansätze.
Mit dem ersten Stakeholder Meeting wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, um regionale Expertise gezielt mit europäischen Erfahrungen aus dem Projekt NATUREM zu verknüpfen. Die kommenden Treffen werden thematische Schwerpunkte setzen und die Arbeit an konkreten Pilotmaßnahmen für den Raum Muldeaue weiter vorantreiben. In zukünftigen Stakeholder Meetings warden auch betroffene Landwirte stärker in den fachlichen Austausch eingebunden werden.





